Was kommt heute ins Glas?

Für den Islay Barley 2011 nutzt Bruichladdich ausschließlich Gerste, die auf Islay angebaut wurde. Insgesamt sechs Farmen auf Islay haben für die sechs Jahre alte Abfüllung, die im Jahr 2011 destilliert und im Jahr 2017 abgefüllt wurde, ihr Getreide zugeliefert. Unter dem Motto „Islay grown, distilled, matured and bottled“ wurden somit alle Schritte vom Feld bis in die Flasche auf Islay vollzogen. Mit den für Bruichladdich typischen 50% ist der Whisky – sofern noch nicht vergriffen – für rund EUR 50,- im Fachhandel zu haben.

Wie nimmt die Nase den Whisky wahr?

Der Whisky wirkt im ersten Moment sehr frisch, süß und fruchtig. Neben malzigen Getreidenoten finden sich Vanille und Karamell, aber auch reife Äpfel, Trauben und Birnen können entdeckt werden.

Welche Aromen kann man schmecken?

Am Gaumen gibt es eine riesige Aromenvielfalt. Zunächst ist wieder eine angenehme Süße erkennbar, die an eine Mischung aus Karamell, Honig und Zuckerwatte erinnert. Dazu kommen aber auch fruchtige Aromen, die in Richtung Apfel, Birne, Pfirisch und Mango tendieren. Neben einem leichten Zitrusaroma bringen außerdem Ingwer und Pfeffer eine schöne Würze mit ins Spiel.

Was bleibt vom Whisky?

Der Abgang fällt recht lang aus und startet zunächst würzig mit Ingwer und Pfeffer, dann blitzt kurz etwas Zitrone auf, bevor es dann in Richtung Karamell und Frucht geht. Dabei sind vor allem Äpfel und Aprikosen präsent.

Welches Fazit kann man ziehen?

Meiner Meinung nach hat Bruichladdich hier mal wieder einen Whisky abgeliefert, der jeden Cent wert ist. Die Mischung aus süßen und fruchtigen Noten zieht sich von der Nase bis in den langen Abgang durch. Die schönen Ingwer- und Pfeffernoten geben dem Whisky dann noch einen besonderen Kick. Wer noch über eine Flasche stolpert, kann hier bedenkenlos zuschlagen.