Fakten:

  • Name: Dimple 12 years old
  • Abfüllung: Fine old original de luxe scotch whisky
  • Destille: John Haig & Co Ltd.
  • Abfüller: John Haig & Co Ltd.
  • Charakter: Blend
  • Region: Scotland
  • Destilliert: -/-
  • Abgefüllt: -/-
  • Alter: 12 Jahre
  • Alkoholgehalt: 40% Vol.
  • Fassnummer: -/-
  • Fassart: -/-
  • Flaschenzahl: -/-
  • Flaschennummer: -/-
  • Inhalt: 0,7l
  • Farbstoff: -/-
  • Kühlgefiltert: -/-

Allgemeines:

Auf der Seite von Haig habe ich zu dem 15 Jahre alten Dimple nachlesen können, dass alte Bourbonfässer verwendet wurden. Zudem fanden sich in dem Blend Malts von Glenkinchie und Linkwood wieder. Wenn das zutrifft, würden sich meine Eindrücke bestätigen.

Optik:

Während sich der Dimple in der besonders geformten Flasche eher mit einem mittelbraunen Bernstein zeigt, wird im Glas daraus ein astreines Gold.

Aroma:

Der Dimple kommt mit einem Aromabukett der Nase entgegen, worin sich einige süße Noten vereinigen. Ich beginne mit einem hohen Anteil von Vanille. Weiterhin ist Honig dabei, sowie Nuancen von Eiche. Ab und zu kommt eine Frische zu Tage, die ich Bourbon zuschreiben würde.

Geschmack:

Mit einer sehr feinen Milde und Würze, wird lernt der Mund des Whiskygenießers den Blend kennen. Dann wird es, wie schon in der Nase wahrgenommen, wieder süß. Vanille und Eiche sind sehr gut zu schmecken. Irgendwann wird es trocken, wie wenn Gerbstoffe wirksam werden wollen. Wird ein wenig mehr Whisky in den Mund genommen, verstärkt sich bei mir der Eindruck, dass da ein Bourbonfass dabei ist.

Abgang:

Direkt mit meinem, so meine ich, festgestellten Bourboneinfluss geht es nahtlos in trockene Eiche über. Das Ganze findet in einem kurzen Abgang sein Ende.

Schlusswort:

Nachdem ich die Flasche vor Wochen geöffnet habe, war mein erster Eindruck, schönes Aroma, aber flach und kaum Geschmack im Mund. Das habe ich auch so in den Facebookgruppen kundgetan. Für die Reviews habe ich meist mehr Ruhe und zudem wird sich mehr konzentriert. Also, er hat definitiv Geschmack. Ich bin in Sachen Dimple nicht sehr bewandert, aber mein Eindruck ist, dass es die 12 Jahre alte Version gar nicht mehr auf dem Primär-, sondern nur noch auf dem Sekundärmarkt zu kaufen gibt. Hier bin ich für Aufklärung, rund um den 12 Jahre alten Dimple dankbar. Als Schlusssatz noch mein Statement. Der Dimple ist gar nicht so verkehrt. Gerade in Zeiten der Ruhe, ein Whisky zu genießen, der einem nicht die volle Konzentration abverlangt, tut oftmals ganz gut. Von daher passt der 1:1 zu meiner Einstellung.