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Likör mit der extra bitteren Note

Der Ursprung des Bitterlikörs


Der Bitterlikör stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und wurde wie so viele alkoholische Getränke erstmals als Heilmittel eingesetzt. Zum reinen Genuss fand der Likör erst im Laufe des 17. Jahrhunderts Anwendung. Da der für die Mazeration benötigte Zucker in früheren Zeiten jedoch sehr teuer war, wurde Likör größtenteils innerhalb der Adelsschicht konsumiert. Mit der Zeit sanken die Preise des Zuckers jedoch auf ein Niveau, welches aus der mittleren Schicht das Trinken des Likörs erlaubte. Somit stand einer schnellen Verbreitung der Spirituose nichts mehr im Wege.

Über viele Jahrhunderte lag die Likörherstellung in den Händen von Klöstern, da diese über große Kräutergärten verfügten. Später wurde die Produktion auch von vielen Apothekern übernommen. Auch heutzutage finden in der Likörherstellung noch viele natürliche Aromen wie Kaffee, Schokolade, Früchte, Kräuter und Kakao Anwendung. Der Alkoholgehalt kann hierbei zwischen 15 und 40% liegen.

Anders als süßliche Liköre entstehen Bitterliköre durch die Extraktion aus Pflanzen bei verhältnismäßig geringer Süße. Diese werden in erster Linie diätisch